»Im Fluss des Lebens.«

AKTUELLES

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20.10.22
»Ehre den Ahnenlinien«

Ehre meinen Ahnen und Ahninnen.

In Licht wie in Dunkelheit. Mich führend und begleitend, immerzu. Danke euch!

Heute habe ich meine Schuhe gewachst und vorbereitet für meine kurze Reise diese Woche zum Untersberg. Ein letztes, ganz offizielles Treffen des Hüterinnen Pfad von Rosa und Sara.

Und da beim Schuheputzen war er, mein Opa. Von ihm habe ich das Schuhputzzeug geerbt – wie wichtig warme, dichte Schuhe sind auf manch einem Weg, brauche ich niemanden sagen. Also Danke Opa! Du bist und warst immer wie ein Fels, beständig, stark, freudig und so voller Güte! Ich bin so dankbar für Dich und Sein in meinem Leben. Für meine Ahnen und Ahninnen, die so wichtig für mich sind in diesem Leben und weit darüber hinaus.

Danke das Ihr mich immerzu begleitet und auch jetzt auf dem Weg zu diesem besonderen Berg!



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20.10.22
»Die Einsamkeit in mir darf heilen«

Die letzten Wochen durfte ich intensiv mit der Einsamkeit gehen. Ich liebe es alleine, für mich zu sein. Aber das hier war anders. Diese tiefe Einsamkeit der Seele, begleitet vom Tod.

Gefühle von Verstoßen & Verlassen sein, Angst und tiefe Trauer. Hier durfte ich in der Tiefe in mir heilen, um mich nun ganz neu in der Einsamkeit Aufzurichten.

Auf meinem Weg, so wie ich ihn gehe, in der Energetik & Magie, ist es manchmal einsam. Energetische Wahrnehmungen, die mich mein Leben lang begleiten, sind für viel fremd und sehr anders als ihre Realität.

Heute kann ich jeden Menschen da stehen lassen und auch ehren, wo er oder sie ist, und vorallem mich selbst. Ich richte mich ganz in meinen Sein auf. Frei von der Angst und Trauer Verstoßen & Verlassen zu sein.

ICH BIN. That's it. In aller Einfachheit. Ich bin einsam und zu gleich so begleitet wie nie zu vor.

Die Einsamkeit und der Tod sind meine treuen Begleiter.
Hierin liegt ein Frieden für mich, den ich so lange ersehnte.



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12.01.2022
»Leben. DANKE!«

Das neue Jahr prescht schon voll mit seiner Kraft nach vorne. So vieles das nun kommen darf, muss und soll, für uns alle und für mich, auf meinem Platz. Und ich bin einfach nur DANKBAR für all diese Wege. Für die Frauen im Jahreskreis, die ich begleiten darf, für die Yogalehrerausbildung die ich mit leiten darf, für die Seelenbegleitung, in der ich Hände reichen darf. So viele Wege. So viele Geschenke! DANKE!

Es gibt noch einen letzten Platz in meinem Jahreskreis, der Ende des Monats startet. »Entlang Deiner SPUREN«. Fühlst Du Dich gerufen?

Namaste!
Janine



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06.01.2022
»LICHT und DUNKELHEIT«

Das sind sie, die beiden Kräfte, die in mir wirken.

Und so sehr der Wunsch in mir und vermutlich in vielen Mensch ist, nur LICHT in sich zu tragen, dürfen, nein müssen wir die DUNKELHEIT in uns anerkennen. Ich weiß auf meinem Platz wie schwer es ist, sich der eigenen Dunkelheit zu stellen, aber genauso sehr weiß ich wie wichtig es ist, diesen Schritt zu tun. Denn die Dualität findet immer ihren Ausgleich. Dann, wenn Lichtarbeit stattfindet, arbeitet auch die Dunkelheit.

Negieren wir die Dunkelheit in uns, so lebt sie sich aus, in Feldern, die wir nicht sehen können. In Blindenflecken und auf unguten Ebenen. Diese Dunkelheit ist ein Teil von Mir und Dir, von uns allen, genauso wie das Licht. Diese Kräfte wirken in UNS und unserer Welt. Ob wir es wollen, oder nicht. Und sie gleichen sich immer aus.

Also, bist Du bereit hinzuschauen? In Deine Dunkelheit. Bereit Verantwortung zu übernehmen? Fernab von Schuld und Scham. Wissend dieser Kräfte in Dir.
In LIEBE annehmend und im VERTRAUEN zu Dir gehend.

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Es gibt noch zwei letzte Plätze in meinem Jahreskreis »Entlang Deiner SPUREN«.
Erkenne DICH in DIR. Für eine friedvolle Welt im Innen und Außen.

Namaste.



20.12.2021
»Ich folge meinem Ruf.«

Ich folge meinem Ruf heute und hier, in der dunkelsten Nacht vor der Wende, diese Herzensmeditation in den Raum zu geben für die kommende Zeit. Die Energien der Rauhnächte prägen unser kommendes Jahr. Wir dürfen uns verbinden mit unserem Herzen, mit der Selbstliebe und aus dieser Kraft heraus Brücken schlagen, Verbindungen wachsen lassen, LIEBEN.

Von meinem Herz zu Deinem Herz,
in dieser Zeit, jeder auf seinem Platz.
Folge Deinem Ruf, Deinem Herzen und Liebe alles was ist.

Namaste,
Janine.



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14.11.2021
»Meiner Intuition folgend.«

Für viele ist es unverständlich, für mich so klar. Mein Weg, meine Entscheidungen folgen meiner Intuition. Manchmal macht das Angst, manchmal ist es schwer, doch die Jahre haben mir gezeigt, es wird dann richtig GUT, wenn ich in diese Gefühle vertraue. Ihnen mit Weisheit, nicht mit Wissen, begegne und meinem Herzensweg folge.

So danke ich immer wieder und wieder aus tiefsten Herzen für das was mich führt auf meinen Wegen. Danke Universum. Danke an meinen Ahnen. Danke an meine lieben Seelenführer. Danke Spirits. Danke Natur. Danke!

Namaste.



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29.08.2021 — Krefeld
»JA!«

Es tut sich so viel.

Gerade HEUTE. In jedem Moment.

Im langsamen Annehmen und Angehen.

Ich will hier nicht lügen. Die letzten Wochen waren turbulent und kräftezehrend für mich. Aus tiefsten HERZEN glaube ich aber fest daran, dass genau diese Zeiten uns formen und weiterbringen.

So bin ich unfassbar froh darüber, was nun kommen darf und wird. Einiges kann ich bereits absehen, anderes wird sich noch zeigen. Ich bin im Vertrauen. Denn das ist mein Weg.

Der MANTRA YOGA COACH mit Ilka Yemanya Singendonk schiebt immer mehr an. Nach den ersten zwei so transformierenden Ausbildungsgruppe dieses Jahr geht es für uns nun mit zwei weiteren Intensiv- und Vertiefungswochenenden weiter.

Und es schwingt vor, unsere YOGA MANTRA & DRUM Intensivausbildung in 2022.
Es wird wild. Es wird spannend. Die Veränderung kündigt sich an.

Ich freue mich darauf!
Janine




09.06.2021 — Groede
»Sein. Am Meer.«

Ich liebe sie diese magischen Momente am frühen Morgen. Ganz allein für mich sein. Bei mir, meiner Seele meinem Sein und hier im Urlaub die Magie des Meeres. Diese Weite und Kraft, die Freiheit und Frische.
Ich liebe sie diese Geschenke des Lebens.

Lass es Dir gut gehen! Sei bereit für die Schönheit im Sein!

Deine
Ambika



alles ist om, Yoga-Workshop, Shivas Tanz

»Mondzeit«
~Tanz & Meditation~

Dies ist ein Aufschrei Leute! Lasst uns tanzen.
Das Leben feiern! Jetzt!

Sei mit dabei!
Online am
26.05.21 ab 19 Uhr
kostenlos!

Anmeldung an:
mail@alles-ist-om.de

Eine Zusammenarbeit mit der wunderbaren Susann aus dem Wandelraum.

Wer spenden mag,
gerne per PayPal an den Wandelraum:
paypal.me/tanzhumeny


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11.05.2021 — Nierst
»Es läuft!«

Es läuft? Es läuft!

Heute Morgen in meiner Meditation besuchte mich die Schwere. Ich durfte sie zum Abschied küssen und dann die Freude einladen. In ein tiefes Vertrauen gehen, dass es ab jetzt wirklich leicht werden darf.

Kein hartes Erarbeiten mehr, denn ich stelle so erfüllt immer wieder fest, dass ich in jenen Momenten am meisten empfange, in denen ich ruhe. In mir, im Moment, im Sein, in meinem Fließen.

Keine Härte, kein Kampf, kein Muss. Nur Sein und Liebe. Und wie durch ein Wunder stellt sich dann der Erfolg ein. Es wird so leicht, und jedes Handeln erfüllt mich mit Freude und Leichtigkeit. So will ich arbeiten, so will ich leben, so will ich sein.

Danke Universum!

PS: Lasst uns den weiblichen Weg des Erfolgs so viel mehr feiern. Denn so viele von uns Frauen haben vergessen, was unsere wahre Natur ist. Ich bin immer wieder so dankbar, wenn ich feststellen darf, was alles in mir bereits existiert. So ein wunderschönes Wunder, in diesem Leben eine Frau zu sein.



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11.05.2021 — Krefeld
»Die Kriegerin in mir«

Stark, geerdet, mit offenem Herzen, voll in ihrer Klarheit nach vorne ausgerichtet.

Sie reitet meist bedacht auf einem weißen Pferd, trägt einen Speer, ein Schwert und ein Schild – ihre Attribute, ihre Fähigkeiten – nah bei sich. So steht sie mit dem Speer für die klare Ausrichtung, die Vision des Selbst, die sie zielsicher fokussiert. Das Schwert, das sie nah an ihrem Herzen trägt, erhebt sie nur, um sich für wahre Herzensprojekte stark zu machen. Das Schild bei ihr fällt kaum auf und ist trotzdem so unerlässlich. Hiermit zieht sie ihre Grenzen, in Klarheit, in Liebe und in vollem Vertrauen.

Klar gibt es Tage, an denen sie am liebsten in den Kampf ziehen würde. Tage, an denen das Feuer in ihr lodernd brennt. Doch im Herzen weiß sie, jede Wunde im Außen entspricht einer Wunde im Innen. Und so entscheidet sie sich immer wieder, in die eigene Klarheit zu kommen, friedlich ihre Grenzen zu ziehen und der Welt weiterhin mit offenem Herzen zu begegnen.

Wie geht es Deiner inneren Kriegerin heute?



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19.04.2021 — Krefeld
»Der Fokus auf mir«

Nur bei mir.
Heute ganz für mich da sein.
Dieser Impuls ist so laut, so präsent, so da.

Ja, ich praktiziere jeden Morgen Yoga, nehme mir diesen Raum für mich, aber das reicht heute nicht, es bedarf mehr. Es will aufgearbeitet werden, wozu in den letzten Wochen keine Zeit war, oder jenes, dem ich nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Es ist Zeit, für mich da zu sein. Es braucht diese Ruhe, um zu spüren, zu integrieren, zu wachsen, um mich zu wandeln und mir neuen Raum zu geben. Denn ich kann es fühlen, es ist da, dieses Neue in mir. Bevor es jedoch hinaus in die Welt will, braucht es nun diesen Moment, um ganz anzukommen.

Kennst Du das, wenn einfach alles in Dir diese Ruhe bedarf?





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04.03.2021 — Krefeld
»Tiefes Vertrauen«

Im Wald, wenn ich die Augen schließe, fühle ich mich getragen. Ich kann durchatmen, loslassen, klar denken, ganz bei mir sein. Ein tiefes Vertrauen durchströmt mich.

Ich sehe umgekippte Bäume und daneben kleine Sprosse, die emporwachsen. Ich spüre, fühle, rieche, sehe den Wandel, die fließende Energie und wieviel Schönheit es bedeutet, sich diesem Wandel vollkommen hinzugeben.

Ich darf hingucken und erkennen, dass all das Festhalten nur Trauer, Angst und Leid hervorruft. Ich darf Hingucken und erkennen, dass der Wandel mich zu Wachstum, Freiheit und grenzenloser Liebe einlädt.

Ich darf fließen mit der Energie – vom Anfang, durchs Sein, bis zum Ende, und wieder durchs Sein bis zum Anfang.

Ich vertraue,
ich lass los,
ich fließe
im Wandel.




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16.02.2021 — Krefeld
»In Liebe …«

... annehmen, fließen lassen, loslassen … es ist eine fordernde Zeit der ständigen Veränderung. Nichts ist mehr so wie es war. Viele Strukturen, Glaubenssätze und Ideale, die uns vermeintlich so lange Halt gegeben haben, lösen sich vor unseren Augen in Luft auf.

Es ist eine Zeit, in der eigentlich alle an ihre Grenzen kommen, und dann noch so viel weiter gehen müssen. Es ist eine Zeit, in der so viele Tränen geweint werden wollen, so viele Ängste gesehen werden wollen, so viel Dunkelheit angenommen werden will.

Es ist eine Zeit, die Dich einlädt, Dein ganzes Sein zu erkennen. Dich vollkommen in Liebe anzunehmen, mit der Liebe zu fließen und loszulassen, was Dir nicht mehr dient.

Ich lade Dich ein: Öffne Dein Herz. Nimm Dein Licht genauso wie Deine Dunkelheit an. Löse Deine Grenzen, Glaubenssätze und Strukturen auf. Nimm Dein ganzes Sein an. Sei frei.



alles ist om, frauenkreis

»Königin Deines Lebens«
— Frauenkreis —

Erwecke und ehre die Königin in Dir, die Herrscherin Deines Seins.
Ich lade Dich ein zur Innenschau, zum Reflektieren, zur Selbstliebe, zu Vertrauen und zu Verbundenheit. Gerade in dieser besonderen Zeit möchte ich einen Raum öffnen für Gemeinschaft – für vertrauensvolles miteinander Sein.

Es ist eine Reise durch das Reich in Dir. Nimm Kontakt auf mit Deiner Seelenlandschaft, beleuchte verborgene Landstriche, und genieße magische Momente. Verbinde Dich mit Deinem authentischen Sein.

Dich erwarten Meditationen, Geschichten, Impulsvorträge, Austausch, Mantrasingen, Gemeinschaft, Rituale und Verbundenheit. Teile Deine Geschichten und nehme Anteil an den Erlebnissen der anderen Frauen.

Ich lade Dich ein: Königin, komm mit in diesen Kreis.

Einmal im Monat jeweils sonntags abends,
um 18.30 Uhr,
am 12.09, 10.10, 07.11 und 05.12.21,
alle vier Termine für 88 € pro Frau.

Ich freue mich auf Dich!

Anmeldung an:
mail@alles-ist-om.de
+49 151 25 22 83 54


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01.11.2020 — Krefeld
»Gebete«

Ich bete jeden Morgen. Man könnte auch sagen ich meditiere.
Für mich ist jedes Gebet einzigartig und kommt in seiner eigenen Form.
An manchen Tagen in Form von Mantras, Gesängen. An anderen in Form von Herzenswünschen oder Erkenntnissen. An manchen in Form von Liebe und Magie, die ich empfange. Es ist so wunderschön und heilend, offen für das Göttliche zu sein.

So ist auch jede Yogastunde, die ich gebe, wie ein Gebet – einzigartig und individuell. Jede Stunde lebt von der Energie der Schüler im fließenden Austausch mit meiner. Verbunden mit der großen Göttlichkeit, die sich jedem in einer anderen Form zeigt.

So schön, wenn Intuition auf Herzenskraft und Hingabe trifft. Tief versunken im Gebet, im Moment und im Dienen. Kein gleich, kein war, nur jetzt in liebender Verbundenheit sein.

Amen. Om.



alles ist om, Yoga-Workshop, Shivas Tanz

»Innere Göttin«
sanft — erdend — fließend

08. November 2020
11.00 – 15.00 Uhr (inklusive Pause)
55 € pro Person
maximal 6 Teilnehmerinnen

In diesem Workshop fließen wir dahin, in Form, Kraft und Energie. Lade das Wunder, die Schönheit, die Liebe und die Wahrheit in Dein Leben ein . Lass all dies Dein Wesen durchströmen, nehme auf und lass los – ganz im Fluss Deines Selbst.

Dieser Workshop ist eine Einladung, Dich mit Deiner Herzenswärme zu verbinden. Umarme Dich selbst, erkenne Deine Schönheit und Güte und spüre die sanfte, heilende Kraft in Dir. Nehme Leichtigkeit, Fülle und Liebe in Dich auf und lass andere daran teilhaben.

Dich erwarten sanfte, fließende Bewegungen, kraftspendende Atem- und Energielenkungen und wohltuendes regeneratives Yin Yoga.

Der Workshop findet im Einklang Yoga Studio, Lindenstraße 53, 47798 Krefeld, statt.

Anmeldung an:
mail@alles-ist-om.de
+49 151 25 22 83 54


20.10.2020 — Krefeld
»So Ham«

Der Klang des Herzens.
»I am« – »Ich bin« – »So Ham«

Der Aufruhr im Außen bedarf Klarheit im Innen.
Das in sich hinein Spüren und Lauschen – dem Klang des Herzens, dem Klang des Selbst.

Es ist eine Einladung, in Verbindung zu gehen mit unserer wahren Natur, und aus dieser Herzenskraft zu schöpfen.

Ich wünsche Dir Kraft, Klarheit und Liebe.
Lebe in Verbundenheit.
Ambika



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09.10.2020 — Krefeld
»Klarheit — Chaos«

Genauso fühle ich mich gerade. In absoluter Klarheit und voller Chaos. Schon komisch.

Eine Menge Dinge sind zu tun, viele Anforderungen und Verpflichtungen stehen im Raum. Nicht nur bei mir, sondern ganz klar auch in meinem Umfeld. Es fühlt sich so an, als würde überall Chaos und Unklarheit herrschen.

Doch dann sind da diese Momente, wenn ich mich von all dem Trouble löse, zur Ruhe komme und mich öffne. Momente der absoluten, atemberaubenden, göttlichen Klarheit. Dann weiß ich genau, wohin ich will, was ich brauche und geben möchte. Und sobald diese Klarheit da ist, fügen sich die Dinge von alleine und erledigen sich fast von selbst. Völlig verrückt und wunderschön.

Einzig allein meine innere Klarheit löst das herrschende Chaos.

Und wie geht es Dir im Moment? Herrscht das Chaos oder die Klarheit? Oder tanzen sie beide durch Dein Leben?



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03.09.2020 — Krefeld
»Ein kleiner Schritt …

… auf dem Weg entlang meiner Bestimmung.«

Das letzte Jahr hat jeden einzelnen von uns durchgeschüttelt und verändert – ganz ungefragt und plötzlich. Ich persönlich musste eine Pause einlegen, das zu tun was ich liebe – Yoga zu unterrichten.

Umso mehr freue ich mich, nun wieder mein Yoga in diese Welt tragen zu können.
Ich bin gespannt auf das Widersehen und neu Kennenlernen, auf das gemeinsame Sein auf der Matte, den Moment des zur Ruhekommens, die Wonne. Bist Du dabei?

Montags, 18 Uhr
Sanftes Hatha Yoga – Alle Level
Katholisches Forum Krefeld

Montags, 19.45
Sanftes Hatha Yoga – Alle Level
Katholisches Forum Krefeld

Dienstags, 17.30 Uhr
Vinyasa Yoga – Fortgeschrittene
Einklang Yoga

Dienstags, 19.30 Uhr
Yin Yoga – Alle Level
Einklang Yoga

Da die Plätze limitiert sind, melde Dich bitte verbindlich an!
Fühl Dich umarmt,
in Liebe,
Janine



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30.04.2020 — Krefeld
»Mach es Dir leicht«

Dieser Satz geht an Dich. Aber vor allem auch an mich selbst. Nach einer Woche voller Trubel, Aufgaben und Chaos steht dieser Leitsatz gerade wieder mal ganz oben auf meiner Liste.

»Mach es Dir leicht.«
Ich gehöre zu den Menschen, die sich gerne Herausforderungen stellen, gerne ein vermeintlich perfektes Ergebnis abgeben, das Beste geben, um ihre gesteckten Ziele zu erreichen.

Häufig verliert man im Eifer des Gefechts den Blick auf das große Ganze. Was ist eigentlich, wenn ich mein Ziel erreicht habe? Wieviel Energie ist dann noch übrig? Wie geht es meinen Mitmenschen mit meinem Übereifer? Wie geht es mir? Jetzt? Danach?

Und war all das es wert, dieses Ziel erreicht zu haben?

Wir lernen, dass man immer sein Bestes geben soll. Dass man sich Erfolg und Anerkennung erarbeiten muss. Viele gehen diesen strapaziösen Weg so weit, bis sie nicht mehr können. Dann kommt der Zusammenbruch, der Stillstand, der Rückzug.

Aus eigener Erfahrung weiß ich wie sich so ein radikaler Stillstand anfühlt. Aber soweit muss es nicht kommen. Die eigentliche Kunst ist es, im Alltag Ruhephase, bewussten Stillstand, das Zurückziehen zu sich selbst zu integrieren.

Und so geht dieser Leitsatz an mich, aber vielleicht auch an Dich.
»Mach es Dir leicht.«



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21.04.2020 — Krefeld
»Raum für Neues«

Anstatt meine bisherigen Kurse so anzubieten wie zuvor, möchte ich ein neues Angebot schaffen. Denn diese Zeit schreit danach! So ist es mein Anliegen, einen Raum zu kreieren für Austausch und Verbindung. Denn das, was wir gerade durchmachen, schaffen wir nur zusammen in aufrichtiger Verbundenheit. Es ist eine Zeit, in der Mut, Stärke und Hingabe gefragt sind, um neue Wege zu gehen. Also gehe auch ich auf neuen Pfaden und hoffe, den ein oder anderen auf diesem Weg zu treffen.

Was Dich erwartet:
Sanfter Yoga Flow – gemeinsam fließen wir durch Asanas (Körperhaltungen) und finden ins körperliche Wohlbefinden (für alle Level)
Angeleitete Meditation – tanke Kraft und gönn Deinem Kopf eine kleine Auszeit
Wohlwollende Anregungen – erkenne was Dir Kraft gibt und nehme diese kleinen Wunder mit in Deinen Alltag
Liebevoller Austausch – öffne Dich und erfahre Offenheit und Verbindung

Meine Herzensangebote:
Dankbarkeit
03.05.20
14 – 17 Uhr
30 €

Yoga für Schwangere
01.05.20 und 09.05.20
11 – 13 Uhr
50 €

Leichtigkeit
10.05.20
14 – 17 Uhr
30 €

Bauchgefühl
24.05.20
14 – 17 Uhr
30 €

Die Kurse finden online im meinem virtuellen Studio statt. Was Du brauchst ist eine Internetleitung, einen Computer, Tablet oder Handy. Eine Yogamatte wäre von großem Vorteil (einige kann ich verleihen), eine Decke und ein Kissen ebenfalls. Nach der Anmeldung erhältst Du die entsprechenden Zugangsdaten.

Wer an mehreren Workshops teilnimmt zahlt nur 25 € pro Workshop. Für Menschen in besonderen Lebenssituationen biete ich ebenfalls diesen Rabatt an. Dies muss nicht begründet werden. Ich vertraue darauf, dass Du entscheidest, ob dieser Tarif für Dich in Frage kommt.

Ich hoffe, dass Du Dich von meinem Angebot abgeholt fühlst und freue mich auf viele wunderbare Verbindungen.
Ich jedenfalls freue mich sehr darauf!

Anmeldung:
mail@alles-ist-om.de
0151 25 22 83 54

Von Herzen,
Janine



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18.04.2020 — Krefeld
»Die Reise meines Lebens«

Ich war auf der Reise meines Lebens!

Ja, Du hast richtig gelesen. Jetzt! In einer Zeit, in der alle angehalten sind zuhause zu bleiben, war ich weit weg auf einer Reise. Es war aufregend, tiefgehend und erkenntnisreich. Mit atemberaubenden Höhen und unfassbaren Aussichten. Mit Tälern und Tiefen, mit Schattenseiten und Dunkelheit. Es war die Reise meines Lebens. Es war die Reise zu mir selbst.

Noch nie in meinem Leben war ich so sehr bei mir wie heute. So sehr im Fluss meiner Energie, so sehr verbunden mit meiner wahren Identität „Sat Nam“.

Lange hast Du nichts mehr von mir gehört, aber wie Du Dir vorstellen kannst, ist die Kommunikation von abgelegenen Orten erschwert. Jetzt bin ich aber wieder da, im Austausch mit Dir. Möchte meine Erfahrungen und Kräfte teilen und lade Dich ein, dass wir uns verbinden.

Denn „Yoga“ heißt sinnbildlich „Verbinden“. Verbinden von Körper, Geist und Seele, verbinden mit unserer Umwelt, verbinden mit den Menschen um uns herum, verbinden mit allen Lebenswesen, und in dieser Verbindung das Göttliche erkennen.

Puuhh, das ist vielleicht am Anfang ein bisschen viel verlangt, aber vielleicht verbinden wir uns erstmal über das Internet, tauschen uns verbal aus und fließen ein kleines Stück gemeinsam im Fluss des Lebens.

Nähre Infos zu meinen Angeboten kommen die nächsten Tage.
Ich freue mich auf alle Verbindungen!
In Liebe, Janine



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02.04.2020 — Krefeld
»Sei weich und leicht«

Jeden Morgen schnappe ich mir meinen Block und mein Fell und setze mich hin zur Meditation. Jeden Morgen, so wie ich frühstücke, mir meine Zähne putze – aus einer Selbstverständlichkeit heraus, einem tiefen inneren Bedürfnis.

Denn diese Zeit verhilft mir, klar zu sehen. Dinge zu verstehen, die mein Geist nicht erfassen kann. Die Themen anzunehmen, die sich mir hier zeigen und mit ihnen zu arbeiten. Manchmal ist es wunderschön, manchmal echte Schwerstarbeit und manchmal ist es beides.

Ganz intuitiv kommen Themen, und so kam heute »Corona« zu mir. Einem Bauchgefühl folgend habe ich »Corona«, mit all dem Leid, der Schwere und Traurigkeit eingeatmet und »Licht und Liebe« wieder ausgeatmet. Eine wunderschöne Meditationstechnik aus dem Buddhismus. So konnte ich selbst zur Ruhe kommen und etwas Heilung in diese Welt aussenden.

Als ich damit fertig war, konnte ich regelrecht »Corona« in mir spüren. Ich war versteinert, hart, starr, fest. Wie ein riesiger Felsen, so groß, dass man ihn nicht überblicken kann. Gigantisch, bedrohend und unüberwindbar. Ich habe Weite und Offenheit eingeladen, mit aller Kraft dagegen angekämpft. Nichts hat funktioniert.

Dann hielt ich inne. Stille. Einem Impuls folgend gab ich den Kampf auf und lud stattdessen Weichheit und Leichtigkeit ein. Direkt zeichnete sich ein sanftes Lächeln auf meinem Gesicht ab, wohltuende Wärme durchströmte meinen ganzen Körper. Und ich konnte beobachten, wie fast von allein dieser riesige Felsbrocken in mir schmolz. Wie Wasser, das ihn sanft umfloss und aushöhlte.

»Corona« zwingt uns, uns von einander zu distanzieren. Zeigt uns mit all seiner Härte unsere Schwächen und Ängste, fordert von allen so viel. Mein Gegenpol zu all dieser Härte und Schwere ist die Weichheit und Leichtigkeit.

Vielleicht hilft es Dir auch ;-*
Pass gut auf dich auf.
Von Herzen, Janine



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29.03.2020 — Krefeld
»Darf ich glücklich sein?«

Ich meine heute. In dieser Situation. In einer Zeit, in der es fast allen schlecht geht. Darf ich da glücklich sein?

All die Sorgen um die Gesundheit von Familie und Freunden, die große finanzielle Not vieler, der Frust, die Angst und die Einsamkeit der Einzelnen. All das ist da, ganz präsent, in mir.

Und trotzdem – ich bin glücklich! Nicht über die Not vieler Menschen, sondern über meine ganz eigene Situation.

Ich genieße diese Wochen mit meinen Jungs. Das Wetter ist so wunderbar, unser großer Garten wartet jeden Tag auf uns mit neuen Blumen und Düften und so vielen wunderbaren Aufgaben. Endlich reicht die Zeit für Yoga nach Lust und Laune. Endlich reicht die Zeit für neue Ideen, für lange Liegengebliebenes und vor allem Zeit fürs Ausruhen.

… wenn ich nicht wüsste, dass da draußen vor meiner Tür so viel Leid, Angst, Trauer und Not herrscht.

Trotzdem – ich bin glücklich! Denn trotz Angst, Trauer und Ratlosigkeit darf ich das sein. Auch in mir sind all diese Gefühle und Gedanken, und vor allem das Mitgefühl für all die Menschen in meinem Leben, die gerade Leid erfahren, aber auch allen anderen Lebewesen, die gerade Leid erfahren.

Aber das, was ich jetzt geben kann und will, sind aufrichtiges Mitgefühl und Liebe – mein Glück.

So höre ich zu, lenke die Aufmerksamkeit auf Gutes, kümmere mich um das Glück meiner Nächsten und nutze die neugewonnene Zeit, um kleine Aufmerksamkeiten für die Menschen in meinem Leben zu kreieren.

Denn statt Angst und Trauer möchte ich Liebe und Glück säen.



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24.03.2020 — Krefeld
»Orangenkuchen«

Ich liebe den Duft und Geschmack der Orange. Denn sie ist stimmungsaufhellend, stresslösend und stärkt das Immunsystem. So beginnt mein Morgen zurzeit mit ein paar Tropfen Orangenöl ins Stövchen. Aber auch im Essen nutze ich Orange unfassbar gern. Deswegen gibt es heute ein Rezept für einen Orangen-Holunderblüten-Grieß Kuchen.
Denn was kann die Stimmung noch mehr aufhellen als Orange und Kuchen zusammen?

ZUTATEN
160 ml Kokosnussmilch
4 TL leichtgehäuft Johannisbrotkernmehl
180 ml Sonnenblumenöl
135 ml Holunderblütensirup + Sirup zum Bestreichen
240 ml Orangensaft
abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
270 g Dinkelgrieß
70 g Zucker
70 g feine Kokosnussraspeln
2 TL Backpulver

SO GEHT’S
In einer Schüssel die Kokosnussmilch und das Johannisbrotkernmehl zu einer sämigen Masse verrühren. Die Masse mit allen weiteren flüssigen Zutaten vermischen. Gebe dann den Grieß, den Zucker, die Orangenschale und das Backpulver hinzu. Der Teig ist sehr flüssig, dickt aber durch den Grieß beim Backen an. Die Backform gut einfetten und den Teig einfüllen. Der Teig geht nur wenig auf.

Den Kuchen bei 180°C für zirka 50 Minuten backen. Danach den Kuchen auskühlen lassen und mit Holunderblütensirup bestreichen. Warte, bis der Sirup eingezogen ist, und wiederhole dies weitere zwei Male.

Jetzt probieren! Schmeckst Du den Sommer?



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18.03.2020 — Krefeld
»Mein Innerstes«

Selten berichte ich über meine Erfahrungen in der Meditation in der Öffentlichkeit. Es ist sehr intim. Aber heute möchte ich etwas mit Dir teilen.

In letzter Zeit fällt es mir sehr schwer, in der Meditation zur Ruhe zur kommen. Ständig melden sich Gedanken. So sorge ich mich um die Menschen in meinem Umfeld, aus ganz vielen unterschiedlichen Gründen.

Aber so wichtig es ist, jetzt an die Mitmenschen und die Gemeinschaft zu denken, so wichtig ist es auch zu spüren und wahrzunehmen, was die ungewöhnliche Situation mit der eigenen Person macht. Also setzte ich mich wie jeden Morgen zur Meditation hin und versuchte mich selbst zu finden.

Nachdem sich nach langer Zeit heute die Gedanken lichteten, kam tiefe Trauer aus meinem Innersten. Tränen liefen und mein Herz schmerzte. Die Trauer ging, und eine für mich bisher so noch nie erfahrene Schwere tat sich auf. Eine Schwere, die alles in mir zusammenzog wie ein Magnet, lähmend, träge und trotzdem kraftvoll.

So bedrückend diese Gefühle sind, so erleichtert bin ich, sie zu spüren. Denn nur wer bewusst wahrnimmt, kann auch annehmen was ist und vielleicht sogar loslassen, was er nicht braucht.

Diese Erfahrung und dieses Gefühl sind so passend für die allgemeine Situation zurzeit. So glaube ich, dass im Moment viele Menschen mit Angst, Trauer und Schwere zu kämpfen haben.

Wenn es Dir auch so geht, sei liebevoll mit Dir, nimm diese Gefühle an, gebe ihnen Raum, um Dich irgendwann von ihnen in Frieden lösen zu können.

Du schaffst das. Du bist stark!



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16.03.2020 — Krefeld
»Ich drücke P A U S E«

Für die kommenden Wochen pausiere ich alle meine Yoga Kurse. Meine anstehenden Yoga Workshops verschiebe ich ebenfalls.

Gerade in dieser Zeit voller Unruhe und Ungewissheit kannst Du Dein bisher erlangtes Yoga Wissen wunderbar zuhause anwenden. Hatha Yoga und Meditation beruhigen Deinen Körper und Geist, schenken Dir Kraft und Vertrauen und stärken Dein Immunsystem.

Alles Liebe,
Janine



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26.02.2020 — Krefeld
»Ich liebe Yoga«

Heiß und innig ;-)

Denn neben den Menschen in meinem Leben gibt es nichts, das ich so sehr liebe wie Yoga.

Vollkommen, ohne Einschränkungen. Ich liebe alles am Yoga. Ich liebe traditionelles Hatha Yoga, schnelles zeitgenössisches Vinyasa Yoga, ich liebe langsames Yin Yoga und den Stillstand im Regenerativen Yoga. Ich liebe die Grundwerte im Yoga. Das Pranayama, die Meditation, das Mantra singen. Jede Facette des Yogas hat seine eigene Ausrichtung, seinen eigenen Charme. Und trotz aller Unterschiede vereint sich alles auf dem Weg zu uns selbst, auf dem Weg zur alles umfassenden Göttlichkeit.

Om Bhagavan.

Was liebst Du in Deinem Leben?



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24.02.2020 — Krefeld
»Gemüsebrühe«

Bring ein bisschen Würze in Dein Leben!
Super einfach. Super lecker.
Die selbst gemachte Gemüsebrühe.

Du kannst die Zutaten, also die Gemüsesorten variieren und ergänzen. Ich rate davon ab, zu viele wässrige Gemüsesorten zu wählen, wie z.B. Tomaten oder Paprika. Gerne nutze ich Reste aus der Küche, so können in der Gemüsebrühe die Stängel von Petersilie oder der Strunk vom Blumenkohl und Brokkoli verarbeitet werden.

ZUTATEN
½ Knollensellerie
2 Möhren
½ Pastinake
½ Stange Lauch
1 Bund Petersilie
1 Stück Ingwer
1 Knolle Kurkuma
Salz, je nach Gesamtgewicht des Gemüses

SO GEHT’S
Das Gemüse und die Kräuter waschen und im Mixer zerkleinern. Die Gemüsemasse abwiegen und 100 g Salz auf 1 Kilo Gemüse geben und umrühren. Die fertige Gemüsebrühe in heiß ausgekochte Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren, oder in kleinen Portionen wie Eiswürfel einfrieren.

Tatata. Das war‘s schon.
Super einfach! Super lecker!



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20.02.2020 — Krefeld
»Standhaftigkeit«

Dir selbst gegenüber standhaft sein.
Eine der wichtigsten Qualitäten, die Du in der Meditation entwickelst.

Fern ab von Zielen, Disziplin und Ehrgeiz, sich hinsetzen – und bleiben.
Jeden Tag von Neuem.
Sich mit sich selbst auseinandersetzen – und bleiben.
Wahrnehmen was ist, egal ob schöne oder unangenehme Gefühle – und bleiben.
Neugierig beobachten und betrachten, ohne zu werten – und bleiben.
Dem Moment gewahr sein, das Sein ertragen – und bleiben.

Zu bleiben – sich dem zu stellen, was ist – eine der größten Herausforderungen auf dem spirituellen Weg. Egal ob Anfänger oder fortgeschrittene Yogis, jeder kennt das Gefühl, lieber aufzustehen und wegzulaufen. Aber warum meditiert dann überhaupt irgend Jemand? Wer will sich schon unschönen Gefühlen und den eigenen Fehlern und Unzulänglichkeiten stellen? – Niemand. Oder doch?

Ich kann Dich nur zum Bleiben ermutigen. Denn nur wer bleibt, kann sich aus der Gefangenschaft der eigenen Gedanken und Gefühle befreien. Wer bleibt, erlangt Klarheit und Wissen, fernab von Lehrbüchern und Google. Wer bleibt, wird belohnt mit einer schlichten, unmittelbaren Beziehung zu sich selbst. Einer Beziehung, aus der Glück, Freiheit und Liebe entspringen.

Also bleib
noch etwas
bei Dir!
:-*



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17.02.2020 — Krefeld
»Loslassen«

Halte kurz inne.
Nur diesen Moment.
Atme tief ein.
Atme genüsslich wieder aus.
Atme ein.
Und atme aus – lass los.
Lass alles los, was Du nicht brauchst.

Die heilende Kraft des Yoga beruht überwiegend darauf loszulassen. Sich von Dingen zu trennen, von Gefühlen, von Verhaltensweisen, von Vergangenem, von allem, was wir nicht brauchen. Uns von dem zu verabschieden, was unserem Glück im Wege steht. Unsere Körper entgiften, unseren Geist zur Ruhe kommen lassen, unsere Seele befreien.

Einfach loslassen.

Aber so einfach ist das gar nicht, dieses Loslassen. Für die meisten, so auch für mich, ist es ein langer Weg der Transformation, eine echt herausfordernde Aufgabe.

Regeneratives Yoga und Yin Yoga begleiten mich auf diesem Weg. Sie sind für mich die perfekte Praxis, das Loslassen in meinem Körper, in meinem Geist, in meiner Seele, in meinem ganzen Sein zu verinnerlichen. Einfach loszulassen.

So durchdringt ganz langsam das Mantra »Loslassen« mein ganzes Wesen. Bis in alle Zellen, alle Synapsen, bis in alle Tiefen.

Einfach loslassen.


Regeneratives Yoga mit mir, immer dienstags um 19.30 Uhr im Einklang Yoga Studio in Krefeld.
Komm vorbei und lass los, was Du nicht brauchst.





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03.02.2020 — Krefeld
»Ganesha«

Ganesha, der hinduistische Gott mit dem Elefantenkopf, ist der Gott des Wandels. Alles ist im Fluss der Veränderung – alles was uns erscheint, erscheint uns im Wandel.

Ganesha steht für den Übergang, das Überwinden von Hindernissen, das Überschreiten von Schwellen. Er ist der Meister allen Anfangs. Er ermutigt uns, den Anfang zu wagen, im Vertrauen auf einen guten Ausgang.

Ganesha steht für das Erreichen unserer Ziele, für den Sieg.

Er ist der Beseitiger aller Hindernisse und steht für den Neubeginn, für das Gelingen. Er verkörpert das Prinzip des Anpackens – im tiefen Vertrauen und mit göttlicher Zuversicht –dass alles gut wird.

Mit seinen großen Elefantenohren, den kleinen konzentrierten Augen, seinem langen, starken Rüssel und seinem runden, dicken Bauch – verkörpert er sowohl Weltliches als auch Göttliches.

Ganesha ist ein wohlwollender Zuhörer, mit seinen Elefantenohren nimmt er kleinste Schwingungen und Nuancen wahr. Er ist ein scharfer Beobachter, er erfasst kleinste Details mit seinen konzentrierten, fokussierten Augen. Mit seinem sanften Rüssel erspürt er feinstoffliche Veränderungen und kann gleichermaßen kraftvoll mit seinem Rüssel Hindernisse beseitigen, den Weg freiräumen.

Ganesha ist ein Genießer, sein großer, dicker Bauch ist leibhaftiger Ausdruck dessen. Seine füllige Mitte symbolisiert aber nicht nur seine Sinnlichkeit, sondern verkörpert das ganze Universum. Die Vereinigung der Menschen mit dem Göttlichen – die Balance zwischen spiritueller Erkenntnis und dem weltlichen Genuss. So ist er das Abbild der Vollkommenheit.

Ganesha lebt ganz im Hier und Jetzt. Er genießt den Moment. So liebt er seine kleinen, süßen Reisbällchen, die fast immer zu seinen Füßen stehen. Er ist hingebungsvoller, leidenschaftlicher Liebhaber im Tantra Yoga. Er ist so menschlich und doch göttlich. Ganesha ist Gott zum Anfassen.

Also lade Ganesha in Dein Leben ein. Lebe ganz im Hier und Jetzt, im Fluss des ständigen Wandels. Vertraue in seine Kraft, in die Veränderung, in den Neuanfang. Lass ihn Dir helfen, die Hindernisse in Deinem Leben aus dem Weg zu räumen, um Platz für Neues zu schaffen.

Mach Dich bereit für das Erreichen Deiner Ziele, für Deinen Sieg.

»Om Gam Ganapataya Namaha – Ganesha Sharanam«
Ich verbeuge mich vor dem großen Gott Ganesha, der alle Hindernisse beseitigt. Sein Segen schenkt meinem Weg ein gutes Ende – Ganesha beschütze mich.



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16.01.2020 — Krefeld
»Zurück aus der Schaffenspause«

Die letzten Wochen waren für mich eine intensive Zeit, um neue schöpferische Kraft zu tanken, viel Zeit mit meinen drei wunderbaren Männern zu verbringen, und meine neuen Yoga-Kurse für 2020 vorzubereiten.

Die Zeit um Weihnachten und Neujahr lädt dazu ein, zurückzuschauen und neue Pläne zu schmieden. Und genau das habe ich getan. Mir die Zeit genommen, mir etwas Ruhe gegönnt, um 2019 zu reflektieren und mir meiner Wünsche für 2020 bewusst zu werden.

Wenn ich mir vorstelle, in genau einem Jahr auf 2020 zurück zu blicken, und es ein so richtig gutes Jahr war, ich zufrieden und glücklich bin, was wäre dann in meinem Leben passiert?

Die Antwort auf diese Frage ist mein Ziel! So hätte ich viel Zeit mit meinen Liebsten verbracht und tolle Yoga-Momente erlebt. Bereits jetzt bin ich mir sicher, genau diese Dinge im Jahr 2020 umzusetzen, denn ich bin schon voll dabei.

So starte ich 2020 mit vier wöchentlichen Yoga-Kursen:

Montags, Gemeinde Pax Christi
18.00 – 19.30 Uhr | Entspannung und neue Kraft
19.45 - 21.15 Uhr | Entspannung und neue Kraft

Dienstags, Einklang Yoga
17.30 – 19 Uhr | Vinyasa Yoga
19.30 – 21 Uhr | Regeneratives Yoga

Außerdem stehen die nächsten Workshops an:
Shivas Tanz
Vinyasa Yoga Workshop
29. März 2020 | 11.00 – 14.00 Uhr

Yoga in der Schwangerschaft
Vorbereitung auf eine entspannte Geburt
19. April 2020 | 11.00 – 15.00 Uhr

Zu allen Kursen und Workshops findest Du weitere Infos hier auf meiner Website unter den jeweiligen Kategorien. In den nächsten Wochen werde ich zu den einzelnen Formaten noch etwas mehr schreiben. So freue ich mich wahnsinnig auf viele wunderbare Begegnungen und magische Yoga-Momente.

Wie sieht es denn bei Dir aus, wenn Du in einem Jahr auf 2020 zurückblickst? Was wäre in Deinem Leben passiert, damit Du glücklich und zufrieden bist?



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17.12.2019 — Krefeld
»Stille«

Zur Ruhe kommen. Nicht nur die Reize von außen zum Schweigen zu bringen, sondern noch viel schwieriger den eigenen Geist zu zähmen, ist eine echte Herausforderung.

Nicht an das Klopapier was man noch besorgen muss, den letzten Streit mit einem Freund noch mal durch zu gehen, an die Familien-Planung für die nächste Woche und die anstehenden Aufgaben im Job zu denken – wirklich jeden Gedanken einfach weiterziehen zu lassen, bis keiner mehr kommt.
Bis alles schweigt.

Wenn der Geist verstummt.
Du nur noch spürst.

Stille.

Lebendige Stille.

Tiefgehend, vielfältig, wunderschön.



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16.12.2019 — Krefeld
»Öffne Dich.«

Zeige Dich der Welt.
Öffne Dein Herz.
Sei ganz Du selbst.

Komm schon! Trau Dich! Mit allen Ecken und Kanten. Sei mutig! Liebe Dein wahres Ich. Zeig Stärke! Steh zu dem, was Dich ausmacht. Sei unbedarft! Mach Dir keine Gedanken darüber, was andere denken könnten

Viel wichtiger ist, was Du denkst!

Magst Du Dich jetzt in diesem Moment? Wenn nicht, schau zu, dass Du änderst, was Du nicht leiden kannst. Denn der Schlüssel zu einem zufriedenen und glücklichen Leben ist in Dir verborgen. Nur in Dir selbst.

»Urdhva Dhanurasana« ist eine Körperhaltung, in der wir uns vollkommen entblößen, unseren ganzen Körper zur Schau stellen, unser Herz weit öffnen. Diese Haltung braucht Mut und Vertrauen in die eigene Stärke, eine gute Erdung, ein starkes Rückgrat und ein offenes Herz. Eine Haltung, die Du auf Dein Leben übertragen kannst.

Also verstecke Dich nicht! Zeig Dich ganz so wie Du bist! Vertraue in Deine Stärken, in das, was Dich ausmacht, zeige Deine Ecken und Kanten. Denn genau das macht Dich so einzigartig, so wunderbar und so perfekt!

Also: Komm schon! Trau Dich! Zeig Dich mir ;-)



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11.12.2019 — Krefeld
»Roggensauerteigbrot«

Wie ich letzte Woche angekündigt habe, braucht es nicht viel für ein gutes Brot! Genau genommen braucht es nur Wasser und Mehl, und für die richtige Würze gerne auch etwas Salz.
Du bist gespannt? Los geht’s!

ZUTATEN
880 g Roggenvollkornmehl
830 g Wasser
20 g Salz
1 EL Roggensauerteig

SO GEHT’S
Alle Zutaten miteinander in einer Schüssel vermischen. Fette Deine Backform und fülle den Teig komplett um. Mach einen großen Löffel etwas nass und glätte die Oberfläche damit, dann bestreue sie mit Mehl. Lass den Teig für einen halben Tag bei Zimmertemperatur stehen. Wenn Du magst, ritze ein Muster in die mehlige Kruste, oder lass sie einfach natürlich aufplatzen. Decke nun die Backform mit einem Bienenwachstuch oder etwas Ähnlichem ab. Nach weiteren zwölf Stunden ist der Teig fertig aufgegangen.

Nun heize den Ofen auf 250°C vor und reduziere die Hitze auf 200°C, wenn Du das Brot in den Ofen stellst. Das Brot braucht zirka 70 Minuten bis es fertig ist.

Viel Spaß dabei!



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06.12.2019 — Krefeld
»Dankbarkeit«
Zufriedenheit.
Genügsamkeit.

Die Dinge so hinnehmen wie sie sind. Sich dem Fluss des Lebens hingeben, die Herausforderungen annehmen und die kleinen Glücksmomente feiern.

Denn alles, was mir im Leben begegnet, ist für mich gemacht – Mein Karma.

Und so übe ich mich in Dankbarkeit für alle Herausforderungen, für alle Aufgaben, für alle Hindernisse in meinem Leben.

Denn gerade jene Zeiten, in denen mich Dunkelheit umhüllte, die kleinsten Aufgaben eine fast unüberwindbare Hürde darstellten, ich mich meinen Ängsten, meiner Wut, meinen Unzulänglichkeiten widmen musste – gerade diese Zeiten erfüllen mich heute mit unendlicher Dankbarkeit.

In diesem Lebensabschnitt war ich mir selbst am nächsten, ganz tief mit meinen Wurzeln verbunden, tief im Morast versunken. Diese Zeit hat mir meine dunklen Seiten gezeigt – mich Verständnis und Mitgefühl, mir selbst und anderen gegenüber – gelehrt.

Heute bin ich dankbar für diese Zeit – denn nur wer seine Wurzeln kennt, wer weiß, wie tief sie ins Dunkle reichen – weiß auch jeden Lichtstrahl, jeden noch so kleinen Glücksmoment zu schätzen.

Und so wachse ich an meinen Herausforderungen und bedanke mich bei meinem Karma.

Kennst Du das auch? Herausforderungen, die Dich haben wachsen lassen. Dunkle Zeiten, für die Du heute dankbar bist?



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03.12.2019 — Krefeld
»Es braucht nicht viel!«

Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein.
Annamaya Kosha – meine Nahrungshülle, meinen Körper mit gutem Essen zu pflegen, gehört für mich dazu.

Es braucht nicht viel!
Es braucht nicht viel für ein gutes Brot.
Heute möchte ich Dir erklären, wie Du ganz einfach einen Sauerteig zum Leben erwecken kannst, um auch Deinen Körper mit selbstgebackenem Brot zu verwöhnen.


SAUERTEIG STARTER

ZUTATEN
60 g Roggenvollkornmehl
60 g Wasser

SO GEHT’S
Vermische das Mehl mit dem Wasser. Dann lass den Teig für einen Tag bei Zimmertemperatur stehen. Am nächsten Tag fütterst Du Deinen Sauerteig mit 60 g Mehl und 60 g Wasser. Nach spätestens 3 Tagen kannst Du kleine Blasen im Teig erkennen. Ab jetzt nehme nur einen guten Teelöffel von dem Sauerteig und füttere die kleine Menge wieder mit 60 g Mehl und 60 g Wasser. Ab Tag 5 kannst du den Sauerteig in den Kühlschrank stellen. Ab jetzt brauchst du ihn nur noch einmal pro Woche wie zuvor füttern.

Einen Tag bevor ich ein Brot backen möchte, füttere ich meinen Sauerteig und lass ihn draußen stehen. Morgens bekommt er dann ebenfalls noch einmal Nahrung, jetzt nehme ich aber keine 30 g ab, sondern füttere den ganzen Teig.

Einen Dinkelsauerteig rufst Du auf dem gleichen Weg ins Leben. Ich persönlich nehme dafür 60 g Dinkelvollkornmehl und nur 40 g Wasser. Für Deine ersten Erfahrungen mit Sauerteig würde ich Dir aber den Roggensauerteig empfehlen. Er verzeiht mehr ;-)

Viel Spaß beim Anzüchten!

Nächste Woche gibt es ein entsprechendes Rezept für ein einfaches Roggensauerteigbrot.



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02.12.2019 — Krefeld
»Hingabe«

Sich hingeben.

Sich vollkommen fallen lassen.

Lieben.

»Bhakti Yoga« ist der Weg der liebenden Hingabe. Das eigene Ego aufgeben, um zu lieben. Den Verstand nicht so wichtig zu nehmen. Denn über die Liebe kann man vieles wissen, ohne sie wirklich zu kennen – Liebe kann man nur erfahren, indem man sich ihr bedingungslos hingibt.

Sich ganz fallen zu lassen, vollkommen hinzugeben, blind zu vertrauen, braucht eine Menge Mut. Es ist als würdest Du Dich in die Dunkelheit begeben, ohne einen Weg, ohne zu wissen wohin es geht, selbst ohne eine Taschenlampe. Allein der erste Schritt braucht eine Menge Mut.

Aber lass Dich darauf ein, geh diesen ersten Schritt: Liebe!

Und ganz von allein offenbart sich Dir Dein Weg. Ganz von allein, wird es immer heller und wärmer um Dich herum. Ganz von allein schleicht sich die Liebe in Dein Leben.

Und dann gebe Dich ihr hin.

Lass Dich fallen.

Liebe Dich selbst

und vielleicht auch den Rest der Welt.



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12.11.2019 — Krefeld
»Om Mani Padme Hum«

Mitgefühl.

Empathie.

Sich in jemanden hineinversetzten. Spüren was das Gegenüber fühlt. Was das Gegenüber braucht.

Es ist eine Königsdisziplin, die Gefühle des Gegenübers immer korrekt zu deuten und gleichzeitig nicht in den Gefühlen der anderen unterzugehen. Im Yoga streben wir danach achtsam und aufmerksam zu sein, das Gegenüber wahrzunehmen und anzuerkennen.

Und trotz all diesem Wissen, ist es mir vor einer Weile passiert, dass ich eine sehr nette Person völlig überrumpelt habe. Ich war so eingenommen von meiner Sichtweise und meinen Gefühlen, dass ich viel zu spät erkannt habe, wie es ihr dabei ging.

Es kam mit einer guten Intention und ohne bösen Willen. Und trotzdem war es so falsch, ihr keinen Raum für die eigenen Entscheidung zu geben, ihr meine Sichtweise aufzudrängen. Danach tat es mir leid.

»Om Mani Padme Hum« – ist das Mantra des Mitgefühls.

Mitgefühl anderen, aber auch sich selbst gegenüber. Es ermächtigt uns, uns selbst und anderen zu vergeben. So steht jede Silbe des Mantras für eine Emotion, die wir überwinden wollen.

Om, steht für Ignoranz.
Ma, steht für Eifersucht.
Ni, steht für Arroganz.
Pad, steht für Verlangen.
Me, steht für Trägheit.
Hum, steht für Hass.

Und so singe ich »Om Mani Padme Hum – Om, du Juwel der Lotusblüte«, für mehr Mitgefühl in mir und in der ganzen Welt.



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03.11.2019 — Krefeld
»Wunderschön anders«

Kunterbunt – von gelb über rot zu grün. Lang, oval, prall oder niedlich klein. Wunderschön und einzigartig kommen unsere Tomaten daher. Sie entsprechen keiner Norm, weder in Farbe noch Form. Sie sind wunderbar fruchtig von der Sonne gereift.

So liebe ich das Individuelle und Einzigartige – nicht nur bei Tomaten. Ich mag Ecken und Kanten, ungewöhnliche Formen und Farben, mich fasziniert das Einzigartige und wunderbar Individuelle.

Ich feiere alles, was keiner Norm entspricht. Denn was könnte es Langweiligeres geben, als genau in eine Schublade zu passen. Ich liebe es, wenn Tiere, Menschen und Pflanzen auf den ersten Blick bereits wunderschön anders sind.

Denn nur was anders ist, kann sich ergänzen.

Und so wünsche ich mir, dass wir das Individuelle feiern. Das Einzigartige in jedem Menschen, jedem Tier, in jeder Pflanze erkennen und ehren. Ich wünsche mir, dass alles in seiner Individualität nicht nur akzeptiert, sondern gerade deswegen geliebt wird. Ich wünsche mir, dass alle Wesen Glück und Harmonie erfahren.

LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU



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26.09.2019 — Krefeld
»DETOX – Multitasking«

Inspiriert von Ninas DETOX Yoga Workshop am Sonntag habe ich mich dazu entschieden, ab heute eine Detox-Woche einzulegen. Nach einigem Überlegen, denn ich wollte mich einer echten Herausforderung stellen, habe ich mich zum Verzicht von »Multitasking« entschieden.

Für einige mag sich das leicht anhören, aber gerade in den letzten Wochen war Multitasking eine Selbstverständlichkeit – fast schon eine Überlebensstrategie für mich. Als zweifache Mama den Haushalt zu bewältigen, zwischendurch als Grafikdesignerin zu arbeiten und eine gute Yogalehrerhin zu sein, ist ohne Multitasking kaum im Alltag möglich.

Schon am frühen Morgen unter der Dusche bin ich bereits mit meinen Gedanken bei den Aufgaben, die den Tag über anstehen. Während ich mich anziehe wecke ich unsere Jungs, und schon geht es weiter in die Küche. Parallel zum Kochen vom Frühstücksbrei wird noch schnell die Spülmaschine ausgeräumt, das Wohnzimmer aufgeräumt und gesaugt.

Beim Einräumen der Waschmaschine putze ich parallel meine Zähne und beim Haarebürsten bin ich schon auf dem Weg ins Kinderzimmer, um die Jungs fertig zu machen. Zwischendurch werfe ich einen Blick auf mein Handy und beantworte Emails und Nachrichten. Auf dem Weg zum Kindergarten, spätestens auf dem Rückweg, wird schon der erste Anruf getätigt. Und so geht es weiter … Viele Dinge werden ganz selbstverständlich nebenher erledigt.

Aber jetzt ist damit Schluss! Nun heißt es: eins nach dem anderen. Denn jede Aufgabe braucht ihre Zeit.

Die kommende Woche wird also desaströs oder wohltuend ruhig. Ich bin gespannt.

Und auf was würdest Du in einer DETOX-Woche verzichten?



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18.09.2019 — Krefeld
»Amby geht auf Safari« — ein Yogabuch für Kinder

In den letzten Monaten hatte ich die Ehre, das Kinder Yoga Buch »Amby geht auf Safari« für die Buchautorin Nono Klinkhammer zu gestalten. Es war eine spannende, erfüllende und freundschaftliche Zusammenarbeit mit ihren ganz eigenen Herausforderungen. Umso schöner war der Moment, als ich das Buch zum ersten Mal fertig in den Händen hielt.

Amby, mit deutschen und südafrikanischen Wurzeln, geht mit seinen beiden Freundinnen Nahla und Malaika auf Safari und entdeckt die wunderbare Tierwelt in Afrika. Auf spielerische, erzählerische Weise können die kleinen Leser in diesem Buch Afrika und erste Yoga-Haltungen für sich entdecken. Eine Reise in eine andere Welt und zu sich selbst.

Jetzt freue ich mich schon wahnsinnig auf die Buchveröffentlichung am kommenden Samstag und unsere ersten Leser.



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16.09.2019 — Krefeld
»Workshop: Yoga in der Schwangerschaft«

Hach, war das schön, der letzte Workshop! Ein voller Raum und Zeit nur mit werdenden Müttern. Wir haben gemeinsam gelacht, uns ausgetauscht, geatmet und dehnt.

Mit wohltuenden Asanas, in ganz individuellen Variationen, wurden die Körper auf die Geburt sanft vorbereitet. Der Genuss und weniger die Leistung stand hier im Vordergrund.

Außerdem wurden unterschiedliche Atemübungen praktiziert, um Kraft zu tanken, und gleichzeitig in die Entspannung zu finden. Dieses Wunderwerk Atem ist das Bindeglied zwischen Körper und Seele, ein Weg zur eigenen Intuition und inneren Stärke. Diese Stimme leitet einen ruhig und sicher durch die Geburt.

Denn nichts ist wichtiger als in die eigene Kraft und in die Gnade des Moments zu vertrauen. Namaste!




29.08.2019 — Yoga Vidya Westerwald
»Präzise und kraftvoll – Ashtanga Yoga«

Ich schaue auf ein wunderbares Wochenende im Westerwald mit Kay Hadamietz zurück. Mitten im Wald eingebettet liegt das Seminarhaus von Yoga Vidya in einem wilden, wunderschönen grünen Tal. Der perfekte Ort, um wieder zur inneren Ruhe zu finden.

Dazu die kraftvolle und fordernde Praxis mit Kay war ein Geschenk. Ich liebe Kays Präzision, sein umfangreiches Wissen und seinen wohlwollenden Humor. Jede Begegnung mit ihm schenkt mir neue Ideen und Inspiration für meine eigene Praxis und meinen Unterricht.

Danke! Namaste.


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28.08.2019 — Krefeld
»Immer was zu tun«

Kennst Du das Gefühl, wenn sich Aufgabe auf Aufgabe stapelt, und Du gar nicht so genau weißt, wann Du all diese Dinge erledigen sollst?

Puuuhhhh, ja mir geht es manchmal auch so. Gerade nach unserem Urlaub ging es hier wild her, und bis jetzt habe ich immer noch das Gefühl, nicht allen Projekten gerecht zu werden. Gerade hat man etwas erledigt und ist erleichtert, da zeichnet sich am Horizont schon eine neue Aufgabe ab.

Vor lauter Projekte verliert man schnell den Blick für die Menschen um einen herum, es bleibt kaum Zeit für ein gemeinsames Treffen mit Familie und Freunden, für ruhige und aufrichtige Gespräche. Und an Zeit für einen selbst braucht man gar nicht erst zu denken.

Vor allem in solchen Zeiten, in denen meine »To Do Liste« scheinbar ins Unendliche driftet, bin ich besonders dankbar Yoga in meinem Leben zu haben. Gerade dann ist mir meine morgendliche Zeit auf der Matte heilig. Es ist der Moment, in dem ich mir Zeit für mich selbst nehme, für meinen Geist, meinen Atem und meinen Körper. Es ist die Zeit, die mich durch all meine Aufgaben trägt. Die mir Ruhe verleiht und mir meinen Fokus schenkt. Danach kann ich viel klarer entscheiden, welcher Aufgabe ich mich als erstes stelle und welche Projekte noch etwas auf meine Aufmerksamkeiten warten müssen. Und wann ich mir Zeit für das eigentlich Wichtigste nehme – die Menschen in meinem Leben.

Also bevor Du Dich all Deinen Projekten stellst, nimm Dir einen kurzen Moment für Dich selbst. Halt inne, komme zur Ruhe und finde Deinen Fokus.

Denn jede Aufgabe hat ihre Zeit! Namaste.



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22.08.2019 — Krefeld
»Perfekt oder Unperfekt«

Einen kurzen Moment nicht aufgepasst und schon ist es passiert – Der Baum kippt.

Und statt einem Foto mit dem perfekten Vriksasana, kannst Du mich hier beim »Scheitern« beobachten. Oder vielleicht doch nicht? Vielleicht entscheidest Du Dich auch dafür, ein Bild zu sehen mit einer authentischen Momentaufnahme, auf dem ich mit einem herzlichen, aufrichtigen Lächeln abgezeichnet bin.

Für welche Sichtweise entscheidest Du Dich?



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10.08.2019 — Düsseldorf
»Herrlich, intuitive, wohltuende Bewegung«

Ich komme gerade tiefenentspannt von einem wunderschönen Strala Yoga Workshop mit Julia Kupke im Yogaloft Düsseldorf.




05.08.2019 — Krefeld
»Einfach nur süß!«

Fast zu süß um wahr zu sein. Ich liebe sie, die Feigen! Zu meinem großen Glück gibt es auch noch zwei prachtvolle Feigenbäume in meiner Familie. Einer wächst in unserem Garten und ein wirklich großer bei meinem Opa.

Gestern kam dann der Anruf: »Kind, die Feigen sind reif.« Also auf zur Feigenernte! Nach einer Menge Spaß im Baum heißt es jetzt, die Ernte zu verarbeiten — Feigensenf, Feigeneis, Flammkuchen mit Feigen, Milchreis mit Feigen, Feigensalat, Feigenauflauf …

Hier das Rezept für meinen Feigensalat:

  • 4 Feigen
  • 1 Avocado
  • ½ Tasse Dinkelkörner
  • Etwas Olivenöl
  • ½ Zitrone
  • 1 Zweig Majoran
  • 1 Zweig Thymian
  • 2 Blätter Sauerampfer

Den Dinkel mit etwa einer Tasse Wasser köcheln lassen, bis er weich ist. Die Avocado und die Feigen kleinschneiden und in die Salatschüssel geben. Das Olivenöl, der Zitronensaft und die kleingehackten Kräuter mit etwas Salz und Pfeffer dazugeben. Alles mit dem Dinkel vorsichtig umrühren und fertig!
Guten Appetit!



04.08.2019 — Krefeld
»Schaffe Raum«

Heute möchte ich Dir eine wohltuende Asanafolge vorstellen. Besonders nach einem turbulenten Tag voller Projekte und Herausforderungen liebe ich »Chakki Chalanasana« (Mahlen), »Gatyatmak Meru Vakrasana« (dynmaische Wirbelsäulendrehung) und eine Variation von »Pada Prasar Paschimottanasana« (sitzende, breitbeinige Vorbeuge).

Such Dir einen ruhigen Ort zum Kreisen, Dehnen und Spüren, und lege Dir für die letzte Asana ein paar Kissen bereit.

  • Setzt Dich hin
  • Strecke Deine Beine nach vorne aus und richte Deine Wirbelsäule achtsam auf
  • Spreize Deine Beine soweit du kannst, erde Deine Fersen und Deine Sitzhöcker
  • Verschränke Deine Finger und hebe Deine gestreckten Arme parallel zum Boden an
  • Ziehe Deine Hände kreisend nach vorne, nach rechts über Deinen Fuß, lehne Dich nach hinten und ziehe dann mit Deinen Händen weiter nach links über Deinen linken Fuß
  • Fließe mit Deinem Atem in weiten Kreisen über Deine Beine und Füße
  • Ausatmend nach vorne und einatmend nach hinten
  • Wechsle nach zehn Runden die Richtung
  • Komme nach zehn weiteren Runden »Chakki Chalanasana« in den Stillstand
  • Schließe Deine Augen und spüre nach

  • Öffne Deine Augen
  • Hebe Deine Arme auf Schulterhöhe an, Deine Handinnenflächen zeigen nach vorne
  • Drehe Dich ausatmend aus der Hüfte nach links, Deine Arme bleiben in einer Linie und berühre mit der rechten Hand den linken Fuß
  • Dein Blick folgt der linken Hand
  • Komme einatmend zurück in die Mitte
  • Drehe Dich ausatmend nach rechts und berühre mit der linken Hand den rechten Fuß
  • Komme einatmend zurück in die Mitte
  • Senke nach zehn Runden »Gatyatmak Meru Vakrasana« Deine Arme und spüre nach

  • Öffne Deine Augen
  • Jetzt benötigst du Deine bereit gelegten Kissen, diese legst du zwischen Deine Beine
  • Richte einatmend Deine Wirbelsäule auf und beuge Dich ausatmend nach vorne
  • Ergreife mit Deinen Händen Deine Füße
  • Unterpolstere Deinen Rumpf in »Pada Prasar Paschimottanasana«, so dass Du 3-5 Minuten hier verweilen kannst
  • Einatmende arbeitest Du Deine Wirbelsäule in die Länge und ausatmend gibst Du Dich der Schwerkraft hin
  • Mit dem Einatmen kommst Du achtsam Wirbel für Wirbel nach oben
  • Schließe Deine Augen und spüre nach



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20.07.2019 — Krefeld
»Einzigartig — Yoga«

Jeder Ort, jede Gruppe, jeder Mensch und somit jede Yogaeinheit ist einzigartig. Und so schaue ich auf einzigartig schöne Yogaeinheiten in den letzten zwei Wochen zurück. In den sonnendurchfluteten Räumlichkeiten der Taichi Schule Krefeld durfte ich die wunderbare Malin Olsson vertreten.




04.07.2019 — Ile d‘Oléron
»Variationen aus dem Sprinter«

Ich liebe sie, die Variationen. Heute möchte ich Dir Variationen aus dem Sprinter zeigen. Besonders nach langem Sitzen im Büro oder nach einer langen Autofahrt sind diese Übungen ganz wunderbar.

»Ashva Sanchalanasana« (Sprinter), »Anjaneyasana« (Halbmond) und zwei weitere Übungen dehnen im Besonderen den Psoas. Dieser Muskel verläuft von der Wirbelsäule aus, durch das Becken zum Oberschenkel. Somit hilft er Dir dabei, Dein Bein zu heben und zu senken, kann aber auch der Ursprung für Rückenschmerzen und Knieprobleme sein.

Also hüpf mit mir auf die Matte und tue diesem vernachlässigten Muskel etwas Gutes!

  • Komm in den Vierfüßlerstand und bringe Deinen rechten Fuß zwischen Deine Hände
  • Dein rechtes Knie ist in einer Linie mit dem rechten Fußgelenk
  • Lege gerne eine Decke oder Tuch zum Schutz Deines linken Knies unter
  • Wenn Du kannst, arbeite sanft Dein linkes Knie etwas weiter nach hinten, bis du eine angenehme Dehnung spürst
  • Stütze Deine Hände nur mit den Fingerspitzen ab – wie zwei Zelte
  • Dein Blick geht parallel zum Boden, Dein Brustbein strebt nach vorne oben – Öffne Dein Herz!
  • Deine Ohren streben weg von Deinen Schultern, Dein Nacken ist lang
  • Richte Deine Hüfte in dieser und den folgenden Haltungen immer nach vorne aus, Links strebt nach vorne, während die rechte Seite nach hinten strebt
  • Verweile 6 Atemzüge in »Ashva Sanchalanasana« und senke mit dem Ausatmen sanft Dein Becken, und mit dem Einatmen öffne Dein Herz

  • Senke Deinen Fußrücken zum Boden, wenn Dein Knie es zulässt
  • Löse Deine Hände vom Boden und lege Deinen rechten Unterarm auf den rechten Oberschenkel, Deinen linken gestreckten Arm bringst Du, an die Außenseite Deines Oberschenkels
  • Du sinkst im Becken und drehst leicht zur rechten Seite
  • Spüre mit Deinem Atem in Dein Becken und diese intensive Dehnung
  • Löse Deine Arme und senke Dich zurück in »Ashva Sanchalanasana«, Dein Fußrücken bleibt auf dem Boden

  • Mit dem nächsten Einatmen ziehst Du im weiten Kreis mit Deinen Armen nach oben über den Kopf
  • Mit aktivem Beckenboden und Bauchmuskulatur komme mit dem Ausatmen in eine leichte Rückbeuge
  • Verweile 6 Atemzüge in »Anjaneyasana« und senke mit dem Ausatmen sanft Dein Becken und mit dem Einatmen strebe mit dem Brustbein zum Himmel

  • Löse Deine Arme und senke Dich zurück in »Ashva Sanchalanasana«, Dein Fußrücken bleibt auf dem Boden
  • Löse Deine rechte Hand und setze sie nach innen
  • Löse Deine linke Hand und lege langsam Deinen linken Unterarm ab
  • Löse Deine rechte Hand und lege Deinen rechten Unterarm ebenfalls ab
  • Sollten Deine Unterarme nicht vollständig auf dem Boden aufliegen, nutze einen Block oder eine Decke, um Dich hier zu unterstützen
  • Verweile 6 Atemzüge und schicke ganz bewusst Deinen Atem in Dein Becken
  • Atme ein und komme zurück nach oben, erst auf die rechte, dann auf die linke Hand
  • Bringe Deine rechte Hand zurück zur Außenseite Deines rechten Beins und stelle Deinen rechten Fuß wieder auf
  • Komme in »Ashva Sanchalanasana«
  • Löse Deinen rechten Fuß und bringe ihn zurück nach hinten in den Vierfüßlerstand
  • Wechsle die Seite und schenke jetzt Deiner anderen Körperhälfte all Deine Aufmerksamkeit, während Du durch die Asanas fließt
Lege Dich nach dieser Abfolge in Shavasana, die Rückenentspannungslage, und lege Deine Hände mittig zwischen Deine Beckenknochen ab. Atme tief in Deine Hände ein und schaffe Raum zum Entspannen und Loslassen.

Viel Spaß dabei!
Namaste